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Gleiche und faire Altersrenten für alle

Diese Woche hat die ständerätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit die Beratungen zur Stabilisierung der AHV abgeschlossen. Endlich kann die dringend nötige AHV-Sanierung – nach der knappen Ablehnung der ausgewogenen Reform Altersvorsorge 2020 im Herbst 2017 durch das Stimmvolk – im Parlament neu angegangen werden. Die Mitte setzt sich seit langem für gleiche und faire AHV-Renten für alle ein. Sie fordert insbesondere, dass Frau und Mann endlich gleichgestellt werden und die Heiratsstrafe in der AHV abgeschafft wird.

«Die Diskriminierung von Ehepaaren und Paaren in eingetragener Partnerschaft gegenüber Nichtverheirateten in der AHV ist stossend und ungerecht. Diese Benachteiligung muss endlich korrigiert werden. Wir wollen gleiche und faire Altersrenten für alle», sagt Die-Mitte-Präsident Gerhard Pfister. Denn während Nichtverheiratete eine doppelte AHV-Rente von 4’780 Franken monatlich erhalten, gibt es für Ehepaare und Paare in eingetragener Partnerschaft nur 3’585 Franken monatlich, weil sie höchstens 150 Prozent der Maximalrente erhalten. Diese Heiratsstrafe ist diskriminierend. Daran ändert auch eine Anhebung auf 155 Prozent nichts, wie es die Kommission vorschlägt.

Gleichstellung von Mann und Frau und flexibles Rentenalter

Auch eine schrittweise Angleichung des Referenzalters für Frauen auf 65 ist nötig. Um die Auswirkungen der Anhebung des Referenzalters für Frauen sozial abzufedern, braucht es Ausgleichsmassnahmen. Insbesondere die Generation kurz vor der Pensionierung kann sich weniger lange auf Neuerungen vorbereiten. Die Menschen sollen aber grundsätzlich selber entscheiden können, wann sie in Rente gehen wollen. Deshalb muss das Rentenalter flexibel ausgestaltet sein.

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