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Gesundheitskosten explodieren – Parlament muss endlich handeln!

7. September 2022 – Eine aktuelle Tamedia-Umfrage zeigt deutlich: die stetig steigenden Gesundheitskosten werden zum immer grösseren Problem für die Bevölkerung. Und es ist keine Besserung in Sicht: Eine gestern von Santésuisse veröffentlichte Prognose geht von einem durchschnittlichen Anstieg der Krankenkassenprämien von rund 10 Prozent für das nächste Jahr aus. Umso wichtiger ist es, dass dem Kostenwachstum endlich Einhalt geboten wird. Die Mitte hat mit der Kostenbremse- Initiative einen Lösungsweg aufgezeigt, der jedoch von allen anderen Parteien abgelehnt wird. Es wird also weiterhin so bleiben, dass die Menschen in der Schweiz für die Untätigkeit in der Schweizer Politik bezahlen müssen. Die Mitte wird sich aber weiterhin mit Hochdruck für die Senkung der Gesundheitskosten einsetzen.

Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung sehen die stetig steigenden Gesundheitskosten als grösste
Herausforderungen im aktuellen Lebensalltag. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage von Tamedia. Schuld daran sind die seit Jahren steigenden Krankenkassenprämien, welche ein immer grösseres Loch in das Budget der Bürgerinnen und Bürger reissen. Und die Krankenkassenprämien werden weiter massiv steigen, wie die gestern veröffentlichte Prognose von Santésuisse zeigt. Hauptursache dabei sind die überbordenden Kosten. «Laut Experten könnten heute aber bereits 20% oder 6 Milliarden Franken der Kosten in der obligatorischen Grundversicherung ohne Qualitätsverlust eingespart werden. Es ist offensichtlich: Es herrscht dringender Handlungsbedarf», sagt Nationalrätin Ruth Humbel.

Laut Experten könnten heute aber bereits 20% oder 6 Milliarden Franken der Kosten in der obligatorischen Grundversicherung ohne Qualitätsverlust eingespart werden. Es ist offensichtlich: Es herrscht dringender Handlungsbedarf.
Ruth Humbel Näf
Nationalrätin (AG)

Das Parlament muss endlich handeln

Die Mitte hat mit der Kostenbremse-Initiative eine wirksame Lösung aufgezeigt, die jedoch von allen anderen Parteien abgelehnt wird. Die Mitte sieht es daher als ihren Verdienst an, dass der Gegenvorschlag zur Initiative in der letzten Sommersession im Nationalrat eine Mehrheit fand. Es ist ein Eingeständnis, dass es so nicht weitergehen kann. Der Gegenvorschlag will die Kostenexplosion angehen – wenn auch zu zögerlich. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, wie auch das heute vom Bundesrat verabschiedete zweite Massnahmenpaket zur Kostendämpfung. «Unsere Initiative bleibt jedoch der wirksamste Weg, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu bremsen», sagt Nationalrat und Initiativchef Stefan Müller-Altermatt. Die Mitte wird sich auch hier weiterhin mit Hochdruck für eine Senkung der Gesundheitskosten einsetzen.

Unsere Initiative bleibt jedoch der wirksamste Weg, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu bremsen.
Stefan Müller-Altermatt
Nationalrat (SO)

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